Mit Selbsthypnose zur Entspannung

Selbsthypnose lernen – Die ersten Schritte

Selbsthypnose ist ein wunderbarer und einfacher Weg zu mehr Entspannung und besser Ausrichtung auf die eigenen Ziele.

Sie suchen eine einfache und effektive Form Selbsthypnose zu erlernen? Dann ist das Folgende genau richtig für Sie:

Selbsthypnose – das ist ein kraftvolles Werkzeug für innere Stärke und Frieden. Ein klarer einfacher Weg, der dazu führt:

  • innerlich friedlicher, entspannter und gelassener zu sein zu können,
  • die eigenen Stärken noch mehr entfalten zu können,
  • das eigene Selbstbild verbessern und zu mehr Selbstbewusstsein finden zu können.

Gerade im Alltag gibt die Selbsthypnose ein gutes Gerüst, um Stress und schwierigen Herausforderungen gelassener zu begegnen.

Aber wenn es um Hypnose oder hier um Selbsthypnose geht, wollen ein paar Dinge geklärt sein:

Selbsthypnose – Ist das sehr schwierig?

Braucht man besondere Voraussetzungen, um Selbsthypnose zu erlernen?

Und wie merke ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin?

Nun: Sie brauchen keine lange Ausbildung, um das zu erlernen. Sie können die Technik leicht, entspannt und in kurzer Zeit lernen und nutzen.

Wenn das für Sie Sinn ergibt und Sie diese kraftvolle Technik erlernen wollen, dann ergeben sich zwei Möglichkeiten:

Sie wollen konkrete Anleitung? Melden Sie sich für einen oder mehrere der diesjährigen Selbsthypnose-Workshops an. Zu jedem Termin wird die Technik gezielt gezeigt und dann auf je individuelle Weise mit weiteren Anwendungsmöglichkeiten ergänzt.

Sie wollen es zunächst mit etwas Ausdauer auch selber versuchen?

Dann folgt hier eine kurze Anleitung in 4 Schritten.

Selbsthypnose lernen, was bringt das?

Die Wirkung von Selbsthypnose ist vor allem erst mal eines: tiefe Entspannung. Sie fördert die Fähigkeit zur Entspannung von Körper und Geist so, dass sie nach etwas Übung auch in Stresssituation und bei Prüfungen leichter zur Verfügung steht. Das regelmäßige Einüben der tiefen Entspannung, die Sie in der Selbsthypnose erreichen können, schaltet der Körper vom Stressmodus zurück auf den entspannten Modus, wie man ihn aus einem gelungenen Urlaub kennt.

Diese Ruhe hilft sowohl ihrem Körper als auch dem Geist, aus der Falle des Hamsterrades herauszukommen. Die Gedanken werden ruhiger, Lebensfreude steigt und auch die körperlichen Funktionen bekommen eine verdiente Pause, die das Regenerieren deutlich unterstützt.

Alles was Sie dazu brauchen, ist, die Übungen durchzuführen – und etwas Geduld. Der Effekt, dass Sie die wachsende Ruhe spüren können, tritt in der Regel nach ca. 3 bis 6 Wochen ein.

Selbst Selbsthypnose lernen – Eine kleine Anleitung

1. Rückzug

Um gut beginnen zu können, braucht es zunächst einmal einen Ort und eine Zeit, zu der Sie sich für einen kurzen Moment aus dem Alltag verabschieden und ungestört sein können. Es soll eine kurze innere Entspannungsreise werden. Da ist es gut, Ort und Zeit so zu wählen, dass kein Handy, keine Klingel stören und Sie von niemandem unterbrochen werden. Es ist außerdem gut, immer wieder denselben Ort aufzusuchen. Das gibt eine zusätzliche Unterstützung um in die Ruhe zu kommen.

2. Die Position

Anders als beim Yoga oder beim Meditieren gibt es für die Selbsthypnose keine strengen Regeln für die Körperposition. Wichtig ist eigentlich nur, dass es bequem ist und der Atem gut fließen kann. In der Anfangs- und Lernphase erscheint es allerdings sinnvoll, sich entspannt auf den Rücken zu legen oder eine bequeme aufrechte Sitzhaltung einzunehmen.

3. Die Übung

  1. Schließen Sie die Augen und beobachten Sie Ihren Atem. Werden Sie sich bewusst, wie lang die einzelnen Atemzüge sind, wie tief Sie ein und ausatmen. Machen Sie für einige Augenblicke nichts weiter, als den Atem zu beobachten. Kein bewusster Versuch der Entspannung, kein bewusstes Lenken der Atmung. Vertrauen Sie Ihrem Köper. Der macht das schon.
  2. Erst im zweiten Schritt, ganz sanft und ohne Zwang, beginnen Sie das Ein und Aus des Atems mit entspannenden Vorstellungen zu kombinieren. Beim Ausatmen lassen Sie Spannung los. So als würden kleine graue Wölkchen bei jedem Ausatmen dafür sorgen, dass sich Ihre Muskeln immer mehr und mehr lösen.
  3. Und beim Einatmen atmen Sie Entspannung ein. Wenn Entspannung für Sie eine Farbe hätte, welche wäre das? Stellen Sie sich vor beim Einatmen, entspannendes Licht dieser Farbe einzuatmen und so das angenehme Gefühl sanfter Entspannung mehr und mehr zu vergrößern.
  4. Sie können Ihre Atemzüge mit dieser bildlichen Vorstellung begleiten und/oder Sie wiederholen den Satz: „Entspannung ein, Anspannung aus.“ Im Rhythmus Ihres Atems immer wieder.
  5. Jetzt geht es eigentlich nur noch darum die beginnende Entspannung auszuweiten und zu vertiefen. Dazu stellen Sie sich eine große Null, wie ein Tor am Ende einer 10-stufigen Treppe vor, die Sie hinabschreiten. Sagen Sie sich innerlich, dass Sie noch viel tiefer in die Trance sinken, wenn Sie bei 0 durch das Tor schreiten. Und dann zählen sie rückwärts von 10 auf 0. Stellen sich dabei vor, wie das Tor immer größer wird. Stellen sich vor und erleben Sie, wie Sie sich mit jeder Zahl immer mehr entspannen. Und wenn Sie durch das Tor schreiten, sind Sie doppelt so entspannt, wie zuvor.
  6. Genießen Sie die Ruhe. Vielleicht reicht Ihnen das. Vielleicht möchten Sie sich auch noch einen wunderschönen Ort vorstellen, der ruhig, sicher und wunderbar entspannend ist, wie z. B. ein sonniger Nachmittag am Meer. Bleiben Sie in dieser Entspannung. Tanken Sie die Ruhe, um auch in Ihrem Alltag immer leichter Zugang dazu zu finden.

4. Beenden

Damit Sie nach der Übung wieder gut wach und ausgeruht sind, empfiehlt sich ein kleines Rituale am Ende Sitzungen. Wenn Sie mit der Übung durch sind und bereit, wieder im Alltag Ihren Tätigkeiten nachzugehen, dann sagen Sie sich innerlich:

„Bei 5 mach ich die Augen wieder auf und bin hellwach, ausgeruht wie nach einem tiefen, erholsamen Schlaf und voller Energie für den Rest des Tages.“

Dann zählen Sie langsam „1 – 2 – 3 – 4 – 5“ und machen dann die Augen wieder auf. Dieses Ritual hilft Ihrem Unterbewusstsein, wieder richtig wach zu werden, und gibt etwas Zeit, um von einer leichten Trance wieder in den Alltag zu kommen. Ohne das Zählen passiert es manchmal, dass man noch ein paar Minuten braucht, bis man wieder ganz wach ist. Durch das Ritual werden Sie sich schnell wieder frisch fühlen und sind am Ende wirklich ausgeruht.

Selbsthypnose lernen – Antworten auf häufige Fragen

Hier habe ich einige der Fragen zusammengestellt, die mir in den Selbsthypnose-Seminaren immer wieder gestellt werden:

Wie oft soll ich das machen?
Darauf gibt es eigentlich zwei Antworten. Jede Selbsthypnose, die Sie machen, ist besser, als sie nicht zu machen. Also, wann immer Sie ein Zeitfenster und einen ungestörten Ort finden: Legen Sie los.

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